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PAJ Portal v2

Karten & Navigation

461.00 Bewertungen
4,0
Entwickler
PAJ GPS
Veröffentlicht
27.12.2021
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PAJ Portal v2 screenshot
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Wer einen FINDER von PAJ GPS nutzt, möchte meistens nicht lange in Menüs suchen, sondern schnell sehen, wo sich das eigene Gerät befindet und ob eine geplante Warnung funktioniert. Genau hier setzt PAJ Portal v2 an. Die kostenlose App gehört zur Kategorie Karten und Navigation und verbindet die Anzeige des FINDER mit Kartenansicht, Warnungen und Routenauswertung. Ich finde den Ansatz besonders praktisch für Menschen, die ein Fahrzeug, ein Fahrrad, ein Haustier oder einen anderen wichtigen Gegenstand mit einem passenden PAJ-GPS-FINDER im Blick behalten möchten.

Wichtig ist dabei die richtige Erwartung: Die App ist kein allgemeines Navigationsprogramm wie eine klassische Straßenkarten-App. Sie soll nicht in erster Linie die beste Route zum nächsten Restaurant finden oder mich durch fremde Städte führen. Ihr eigentlicher Zweck ist die Verbindung zwischen meinem FINDER und dem PAJ-Portal. Sobald man das verstanden hat, wirkt die Oberfläche deutlich schlüssiger. Die Karte ist nicht nur zum Anschauen da, sondern wird zur Ausgangsbasis für Überwachung, Warnungen und spätere Auswertung.

Was mich nach der Installation erwartet hat

PAJ GPS entwickelt die Anwendung als Werkzeug für den eigenen FINDER. Der Store führt sie als App mit einer Altersfreigabe ab null Jahren; sie ist außerdem kostenlos erhältlich. Die aktuelle Version ist 2.5.42 und läuft ab Android 8.0. Für die Verbreitung spricht, dass bereits über hunderttausend Installationen erreicht wurden. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,0, basierend auf rund 1.600 Bewertungen und mehr als 460 Rezensionen. Diese Zahlen sind für mich ein Hinweis auf eine etablierte, aber nicht völlig reibungsfreie Alltagserfahrung.

Nach dem Start sollte man deshalb nicht erwarten, sofort eine beliebige Karte mit Live-Position zu sehen. Der entscheidende erste Schritt ist die Verbindung zum eigenen PAJ-System. Ohne einen eingerichteten FINDER bleibt der zentrale Nutzen der App aus. Das ist keine Schwäche im engeren Sinn, aber eine wichtige Kauf- und Nutzungsentscheidung: Wer lediglich eine kostenlose Karten-App sucht, ist hier falsch. Wer bereits einen passenden FINDER besitzt oder dessen Nutzung plant, bekommt dagegen eine deutlich zielgerichtetere Oberfläche als bei einer allgemeinen Kartenanwendung.

Die wichtigsten Bereiche lassen sich gedanklich in drei Aufgaben teilen. Erstens zeigt die App den FINDER auf einer Karte. Zweitens lassen sich Warnungen definieren, damit bestimmte Ereignisse nicht erst bemerkt werden, wenn man zufällig in die App schaut. Drittens kann ich zurückliegende Routen analysieren und exportieren. Gerade die Kombination aus aktueller Übersicht und späterer Auswertung unterscheidet das Portal von einer reinen Standortanzeige.

Ich würde neuen Nutzern empfehlen, die App nicht nebenbei während eines hektischen Tages einzurichten. Der erste Durchlauf ist viel angenehmer, wenn der FINDER bereitliegt, das zugehörige Konto erreichbar ist und man weiß, welches Fahrzeug oder welcher Gegenstand überwacht werden soll. Wer diese drei Dinge vorher klärt, vermeidet die häufigste Enttäuschung: eine installierte App, in der zwar eine Karte sichtbar ist, aber noch kein sinnvoller Inhalt erscheint.

Der erste Aufbau ohne unnötige Umwege

Nach der Installation würde ich zuerst die Anmeldung beziehungsweise die Verbindung zum eigenen Portal erledigen, bevor ich mich mit allen weiteren Möglichkeiten beschäftige. Der praktische Gedanke dahinter ist einfach: Erst muss der FINDER in der App auftauchen, danach lohnt es sich, Warnungen und Routen anzusehen. Wenn man umgekehrt sofort sämtliche Einstellungen durchgeht, verliert man leicht den Überblick und weiß später nicht, welche Funktion tatsächlich aktiv ist.

Für den ersten Test eignet sich eine kurze, kontrollierte Situation besser als eine lange Fahrt. Ich würde den FINDER an seinem vorgesehenen Platz lassen, die Kartenansicht öffnen und anschließend prüfen, ob die angezeigte Position zum realen Standort passt. Dieser kleine Abgleich ist nützlicher als ein bloßes Vertrauen auf ein Symbol. Er zeigt mir, ob ich das richtige Gerät ausgewählt habe und ob die Darstellung grundsätzlich verständlich ist.

Bei mehreren überwachten Geräten ist die Benennung besonders wichtig. Selbst wenn die App die Geräteverwaltung übersichtlich darstellt, hilft eine klare Zuordnung im Alltag enorm. Ein Name wie „Auto“, „Fahrrad“ oder „Anhänger“ ist schneller zu erfassen als eine lange technische Bezeichnung. Das ist kein spektakuläres Extra, aber ein konkreter Arbeitsablauf, der später Zeit spart, wenn eine Warnung erscheint oder eine Route geprüft werden soll.

Ich würde außerdem nicht sofort jede verfügbare Warnung aktivieren. Besser ist es, mit einer einzigen Warnung zu beginnen, deren Bedeutung man im Alltag genau kennt. So lässt sich prüfen, ob die Meldung zur eigenen Situation passt und ob sie verständlich genug ist. Erst danach würde ich weitere Warnungen ergänzen. Dieser schrittweise Aufbau verhindert, dass mehrere Meldungen gleichzeitig eintreffen und man am Ende nicht mehr weiß, welche Einstellung den Ausschlag gegeben hat.

Der erste sinnvolle Erfolg: Standort prüfen und Warnung testen

Der erste echte Erfolg mit PAJ Portal v2 ist für mich nicht die Installation, sondern ein klarer Kontrollmoment: Ich öffne die App, wähle meinen FINDER aus und kann die Position auf der Karte sinnvoll einordnen. Dafür sollte ich nicht nur auf den Marker schauen, sondern auch die Umgebung prüfen. Straßen, Gebäude oder bekannte Orientierungspunkte helfen dabei festzustellen, ob die Darstellung zum tatsächlichen Standort passt.

Danach kommt die Warnungsfunktion ins Spiel. Eine Warnung ist dann wertvoll, wenn sie eine Entscheidung unterstützt. Bei einem Fahrzeug kann sie mich auf eine unerwartete Bewegung aufmerksam machen. Bei einem Fahrrad oder Anhänger kann sie einen Hinweis liefern, dass sich etwas verändert hat, obwohl ich selbst nicht vor Ort bin. Bei einem Haustier kann die Kartenansicht helfen, die Situation schneller einzuschätzen. In jedem Fall sollte ich vorher überlegen, was ich nach einer Meldung konkret tun möchte. Eine Warnung ohne anschließenden Handlungsplan erzeugt eher Unruhe als Sicherheit.

Mein bevorzugter Testablauf wäre deshalb: Erst den normalen Standort kontrollieren, danach eine Warnung bewusst beobachten und anschließend die Kartenansicht erneut öffnen. So lerne ich, wie sich die App im Alltag anfühlt, statt nur einzelne Menüpunkte abzuhaken. Besonders hilfreich ist, die Warnungslogik mit einer Situation zu testen, die harmlos und leicht nachvollziehbar ist. Ein Test unter realen, aber kontrollierten Bedingungen sagt mehr aus als das bloße Speichern einer Einstellung.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist die Routenanalyse. Nach einer Fahrt kann ich nicht nur fragen, wo der FINDER gerade ist, sondern auch zurückblicken. Das ist hilfreich, wenn ich eine zurückgelegte Strecke nachvollziehen, einen Ablauf rekonstruieren oder eine Route für später sichern möchte. Der Export erweitert diesen Nutzen: Die Route bleibt nicht ausschließlich in der App, sondern kann für eine weitere Verwendung außerhalb des unmittelbaren Kartenblicks bereitgestellt werden.

Gerade der Export ist eine Funktion, die man leicht übersieht, weil viele Nutzer zunächst nur die aktuelle Position betrachten. Für mich liegt darin aber ein praktischer Unterschied. Eine Live-Karte beantwortet die Frage „Wo ist es jetzt?“. Eine gespeicherte oder exportierte Route unterstützt dagegen die Frage „Wie verlief die Bewegung?“. Wer regelmäßig Fahrten dokumentieren oder später vergleichen möchte, sollte diesen Bereich früh ausprobieren.

Wo neue Nutzer am ehesten ins Stocken geraten

Die häufigste Verwirrung dürfte aus der Abgrenzung zwischen FINDER und App entstehen. PAJ Portal v2 ist die Bedien- und Auswertungsoberfläche; der FINDER ist das Gerät, dessen Position und Bewegungen sichtbar werden. Die App ersetzt den Tracker nicht. Wenn auf der Karte nichts Sinnvolles erscheint, sollte ich daher zunächst prüfen, ob ich das richtige Konto und das richtige Gerät verwende, statt sofort die Kartendarstellung selbst für fehlerhaft zu halten.

Auch die Bedeutung einer Kartenposition sollte man nicht mit einer Navigationsanweisung verwechseln. Die App zeigt mir, wo sich der überwachte FINDER befindet beziehungsweise welche Route betrachtet wird. Sie ist nicht automatisch ein Ersatz für eine App, die mich Schritt für Schritt zu einem Ziel führt. Für die tägliche Fahrtplanung oder die Suche nach öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich weiterhin eine darauf spezialisierte Navigations-App verwenden. PAJ Portal v2 ist stärker bei Überwachung und Rückblick als bei klassischer Wegführung.

Eine zweite Stolperfalle sind Warnungen, die zu allgemein eingerichtet werden. Wenn ich mehrere Hinweise aktiviere, ohne ihre Bedeutung zu verstehen, kann die Benachrichtigungsflut den eigentlichen Zweck zunichtemachen. Ich würde deshalb jede Warnung einzeln benennen und mir notieren, welche Reaktion sie auslösen soll. Das klingt banal, ist aber bei einem System, das Sicherheit und Kontrolle vermitteln soll, entscheidend.

Die Routenansicht kann ebenfalls Fragen aufwerfen. Eine zurückliegende Route ist nicht dasselbe wie eine lückenlose Erzählung jedes einzelnen Moments. Für die praktische Nutzung ist wichtiger, den Verlauf als Orientierung und Dokumentation zu lesen. Wenn ich eine Strecke analysiere, würde ich sie immer mit der realen Situation abgleichen: War das Fahrzeug dort tatsächlich unterwegs? Passt die Zeit zum Ablauf? Diese Gewohnheit verhindert, dass ich aus einer einzelnen Kartenansicht vorschnelle Schlüsse ziehe.

Beim Wechsel zwischen aktueller Karte, Warnungen und Historie hilft eine feste Reihenfolge. Ich beginne mit dem Gerät, prüfe dann den aktuellen Standort, öffne anschließend die Warnungen und gehe erst danach in die Routenanalyse. So bleibt klar, ob ich gerade eine Gegenwartsinformation oder einen vergangenen Verlauf betrachte. Besonders bei mehreren Geräten ist diese Trennung nützlich, weil ein korrekt dargestellter Standort sonst schnell dem falschen FINDER zugeordnet werden kann.

Alltagsszenario: vom Parkplatz bis zur späteren Routenprüfung

Ein realistisches Beispiel ist ein Fahrzeug, das ich auf einem größeren Parkplatz abstelle. Vor dem Weggehen öffne ich PAJ Portal v2 und kontrolliere, ob der richtige FINDER ausgewählt ist. Später muss ich nicht auf gut Glück nach dem Auto suchen, sondern kann die Kartenansicht als Orientierung verwenden. Wenn eine unerwartete Bewegung gemeldet wird, habe ich außerdem einen konkreten Anlass, die App zu öffnen, statt ständig manuell nachzusehen.

Nach einer längeren Fahrt kann ich die Route später analysieren. Vielleicht möchte ich nachvollziehen, welche Strecke tatsächlich gefahren wurde, oder die Route exportieren, um sie außerhalb der App weiterzuverwenden. Der Vorteil liegt nicht darin, dass die App jede denkbare Fahrzeugverwaltung ersetzt. Der Vorteil ist, dass Standort, Warnungen und Verlauf in einem auf den FINDER zugeschnittenen Portal zusammenkommen.

Ein ähnlicher Ablauf funktioniert bei einem Fahrrad oder Anhänger, sofern ein passender FINDER eingesetzt wird. Vor dem Abstellen prüfe ich den aktuellen Zustand, während der Abwesenheit verlasse ich mich auf die eingerichtete Warnung, und nach der Rückkehr kann ich den Verlauf betrachten. Für mich ist das eine bessere Nutzungsidee als die App nur gelegentlich zu öffnen und auf eine Karte zu starren. Ihr Wert entsteht durch die Verbindung aus Vorbereitung, Benachrichtigung und nachträglicher Kontrolle.

Bei einem Haustier würde ich die Anwendung anders bewerten. Die Karte kann bei der Orientierung helfen, aber ich würde mich nicht ausschließlich auf eine einzelne App-Ansicht verlassen, wenn eine schnelle Suche notwendig ist. Hier ist die App ein zusätzliches Werkzeug und kein Ersatz für verantwortungsvolle Aufsicht. Diese Einschränkung gilt nicht nur technisch, sondern auch praktisch: Eine Warnung ist hilfreich, ersetzt aber keine angemessene Reaktion auf die konkrete Situation.

Die nützlichsten Arbeitsweisen jenseits der Grundfunktionen

Ein erster weniger offensichtlicher Tipp ist, die App als Protokoll und nicht nur als Live-Monitor zu verwenden. Wer regelmäßig dieselbe Strecke fährt, kann die Routenanalyse nutzen, um sich später an den tatsächlichen Verlauf zu erinnern. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Wege ähnlich aussehen oder wenn eine Fahrt nicht so verlief wie ursprünglich geplant. Der Export macht diesen Ansatz noch praktischer, weil die Route für eine spätere Ablage oder Weitergabe verfügbar gemacht werden kann.

Ein zweiter Tipp betrifft die Warnungen: Ich würde sie nach ihrer Konsequenz ordnen. Eine Meldung, die sofortiges Handeln verlangt, sollte gedanklich nicht neben einer bloßen Informationsmeldung stehen. Auch ohne komplizierte Konfiguration hilft diese Priorisierung dabei, Benachrichtigungen schneller zu bewerten. Wer die App für mehrere Gegenstände nutzt, sollte zusätzlich die Gerätebezeichnungen eindeutig halten und die Warnungen jeweils dem passenden Alltagsszenario zuordnen.

Der dritte wichtige Hinweis ist, die Kartenansicht nicht isoliert zu beurteilen. Ihre Stärke zeigt sich erst im Zusammenspiel mit der Historie. Wenn ich nur den aktuellen Marker prüfe, nutze ich einen Teil des Portals. Wenn ich dagegen vor einer Fahrt den Ausgangspunkt kontrolliere, währenddessen eine relevante Warnung beachte und später den Verlauf analysiere, entsteht ein vollständiger Arbeitsablauf. Genau diese Kombination macht die App für mich interessanter als eine einfache Standortanzeige.

Ein vierter Trade-off betrifft die Spezialisierung. Eine allgemeine Karten-App ist meistens besser, wenn ich Adressen suchen, Verkehrslagen vergleichen oder eine Route zu einem Ziel planen möchte. PAJ Portal v2 ist im Gegenzug sinnvoller, wenn der Mittelpunkt meiner Aufgabe ein bestimmter FINDER ist. Ich würde daher nicht versuchen, beide App-Typen gegeneinander auszuspielen. Die beste Lösung kann darin bestehen, die klassische Navigation für die Fahrt und das PAJ-Portal für Überwachung und Auswertung zu verwenden.

Für wen sich die App eignet und wer besser weiter sucht

Ich empfehle PAJ Portal v2 vor allem Nutzern, die bereits mit einem PAJ-GPS-FINDER arbeiten und eine zentrale Oberfläche für Karte, Warnungen und Routen benötigen. Auch Menschen, die nicht nur den aktuellen Standort, sondern den Verlauf einer Bewegung nachvollziehen möchten, profitieren vom Konzept. Die App passt zu einem eher kontrollierten, sachlichen Arbeitsablauf: Gerät auswählen, Standort prüfen, Warnung sinnvoll setzen und später die Route betrachten.

Weniger passend ist sie für jemanden, der ausschließlich kostenlose Standardnavigation sucht. Wer eine App für Turn-by-Turn-Anweisungen, Stauvermeidung oder spontane Zielsuche erwartet, wird mit einer klassischen Kartenlösung wahrscheinlich schneller ans Ziel kommen. Ebenso sollte man sie nicht installieren, wenn kein kompatibler FINDER vorhanden ist oder wenn man keine Warnungen und Routenaufzeichnungen benötigt. Die Spezialisierung ist ihre Stärke, aber genau dadurch ist sie für manche Aufgaben schlicht nicht das richtige Werkzeug.

Für Familien, kleine Betriebe oder Einzelpersonen mit mehreren überwachten Objekten kann die Bündelung der Funktionen angenehm sein. Der Nutzen hängt dann stark davon ab, wie sauber die Geräte zugeordnet und die Warnungen eingerichtet werden. Wer bereit ist, diese Ordnung einmal herzustellen, bekommt im Alltag eine übersichtlichere Kontrolle. Wer dagegen möglichst wenig konfigurieren möchte, könnte die anfängliche Einrichtung als unnötigen Aufwand empfinden.

Auch die technische Voraussetzung sollte man vorab beachten: Auf Android ist mindestens Version 8.0 erforderlich. Für ein älteres Gerät kann das eine praktische Grenze sein. Auf einem unterstützten Smartphone ist der Einstieg dagegen unkompliziert, solange Konto, FINDER und die gewünschte Nutzung klar sind. Die App selbst kostet nichts, aber ihr sinnvoller Einsatz setzt natürlich das passende PAJ-GPS-System voraus. Diese Verbindung zwischen kostenloser App und zusätzlicher Hardware sollte man bei der Entscheidung im Kopf behalten.

Mein Urteil nach dem Kennenlernen des Portals

PAJ Portal v2 ist dann stark, wenn ich einen PAJ-FINDER nicht nur lokalisieren, sondern sinnvoll überwachen und später auswerten möchte. Die App konzentriert sich auf eine klare Aufgabe und ergänzt die Kartenansicht um Warnungen, Routenanalyse und Export. Besonders gelungen finde ich den Übergang vom aktuellen Standort zur vergangenen Route, weil dadurch nicht nur ein einzelner Moment, sondern ein ganzer Bewegungsablauf betrachtet werden kann.

Der Einstieg verlangt etwas Aufmerksamkeit. Neue Nutzer müssen zuerst verstehen, dass die App ohne die Verbindung zum FINDER keinen vollständigen Nutzen entfaltet. Danach lohnt es sich, nicht alle Funktionen gleichzeitig einzurichten, sondern mit einer Standortprüfung und einer einzelnen, gut verständlichen Warnung zu beginnen. Dieser Weg führt schneller zu einem echten Erfolg als das wahllose Durchprobieren sämtlicher Menüs.

Im Vergleich zu gewöhnlichen Karten- und Navigations-Apps ist das Portal weniger vielseitig, dafür deutlich fokussierter. Ich würde es nicht als Ersatz für meine normale Navigation verwenden, sondern als Ergänzung für die Überwachung eines konkreten FINDER. Wer genau diese Aufgabe hat, erhält eine kostenlose App des Entwicklers PAJ GPS mit einer verständlichen Grundidee und nützlichen Werkzeugen für den Alltag.

Mein abschließender Rat ist deshalb einfach: Installieren lohnt sich vor allem dann, wenn der eigene FINDER bereits vorhanden ist und ich Standortwarnungen oder Routenverläufe wirklich nutzen möchte. Nach der Einrichtung sollte ich zuerst eine kontrollierte Standortprüfung durchführen, danach eine einzelne Warnung testen und schließlich eine Route analysieren oder exportieren. Wenn dieser Ablauf zu meinem Bedarf passt, kann PAJ Portal v2 eine praktische und beruhigende Ergänzung im täglichen Umgang mit Fahrzeug, Fahrrad, Anhänger oder einem anderen überwachten Gegenstand sein.

Highlights

  • Übersichtliche Darstellung von Standort- und Bewegungsdaten
  • Geofencing-Benachrichtigungen informieren zuverlässig bei Zonenverlassen
  • Mehrere PAJ-Ortungsgeräte lassen sich zentral verwalten
  • Standortverlauf erleichtert die nachträgliche Routenanalyse
  • Für Familien- und Fahrzeugortung vielseitig einsetzbar

Einschränkungen

  • Viele Funktionen setzen ein aktives PAJ-Abonnement voraus
  • Die Genauigkeit hängt stark von GPS- und Mobilfunkempfang ab
  • Standortaktualisierungen können je nach Tarif verzögert eintreffen
  • Die Einrichtung wirkt für Einsteiger teilweise erklärungsbedürftig
  • Dauerhafte Ortung kann den Akku des Trackers deutlich belasten

Häufig gestellte Fragen

Was ist PAJ Portal v2 und wofür kann ich es verwenden?

PAJ Portal v2 ist die mobile Plattform zur Verwaltung kompatibler PAJ-GPS-Tracker. Nach der Anmeldung können Sie den Standort eines Trackers auf einer Karte anzeigen, zurückgelegte Strecken nachvollziehen und je nach Modell weitere Informationen wie Geschwindigkeit, Akku-Status oder Bewegungsdaten abrufen. Die verfügbaren Funktionen hängen vom verwendeten PAJ-Gerät, dem Tarif und einer aktiven Internetverbindung ab.

Welche Voraussetzungen müssen für die Nutzung von PAJ Portal v2 erfüllt sein?

Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel ein kompatibles PAJ-GPS-Gerät, ein Benutzerkonto und einen passenden PAJ-Tarif beziehungsweise eine aktivierte SIM- oder Ortungsdienstleistung. Außerdem muss der Tracker eingeschaltet sein und ausreichend GPS-, Mobilfunk- sowie Akkuleistung besitzen. Ohne Netzempfang kann die aktuelle Position möglicherweise nicht sofort übertragen werden; gespeicherte Daten werden je nach Gerät später synchronisiert.

Kann ich mit PAJ Portal v2 den Standort in Echtzeit verfolgen?

Eine Live-Ortung ist grundsätzlich möglich, allerdings hängt die Genauigkeit und Aktualisierungsgeschwindigkeit von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören das konkrete Tracker-Modell, das gewählte Ortungsintervall, GPS-Empfang, Mobilfunkabdeckung und der Akkustand. In Gebäuden, Tiefgaragen oder abgelegenen Gebieten kann die Position verzögert, ungenau oder vorübergehend nicht verfügbar sein.

Welche Benachrichtigungen und Sicherheitsfunktionen bietet PAJ Portal v2?

PAJ Portal v2 kann je nach kompatiblem Tracker und Konfiguration verschiedene Warnungen bereitstellen. Dazu können beispielsweise Hinweise bei Bewegung, dem Verlassen eines festgelegten Sicherheitsbereichs, niedrigem Akkustand oder bestimmten Geschwindigkeiten gehören. Vor dem Download sollten Sie prüfen, welche Alarme Ihr Modell tatsächlich unterstützt und ob Benachrichtigungen auf Ihrem Smartphone erlaubt sind.

Ist PAJ Portal v2 kostenlos und welche Kosten können zusätzlich entstehen?

Die App kann normalerweise kostenlos heruntergeladen werden, ihre wichtigsten Funktionen sind jedoch an einen kompatiblen PAJ-GPS-Tracker und einen aktiven Dienst oder Tarif gebunden. Dadurch können neben dem Kaufpreis des Geräts laufende Gebühren entstehen. Die genauen Preise, Laufzeiten und enthaltenen Leistungen sollten Sie vor der Aktivierung direkt beim Anbieter überprüfen, da sie je nach Produkt variieren können.

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Entwickler
PAJ GPS
Veröffentlicht
27.12.2021

Alternative zu PAJ Portal v2

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